Und 1946 geht es dann los

Auch an den "Konservenfasnachten" 1940-1945 (ohne Strassenfasnacht) waren die Guggenmusiken zu hören - allerdings bloss in geschlossenen Räumen, in Wirtschaften, an Bällen und auch am "Monstre-Trommel-Konzert". Diese seit 1906 bestehende Vorfasnachtsveranstaltung wurde bereits 1909 durch den Vortrag einer Blasmusik (Musikverein Amicitia) mitgestaltet, was sich später (z.B. 1918) wiederholte. Bald nach der Gründung der "Jeisy Migger-Guggenmuusig" nach der Fasnacht 1926 war auch der Auftritt dieser Guggenmusik während über 25 Jahren ein fester, wenn auch nicht im Programm figurierender Bestandteil des "Monstre" im "Küchlin-Theater". Nur ein einziges Mal - an der ersten Nachkriegsfasnacht 1946 - machten sie auch an den Umzügen von Montag und Mittwoch mit. Insgesamt sieben Musikgruppen - nun alles Guggenmusiken - waren für diese Fasnacht beim Comite gemeldet. Sie trugen Namen wie "Dreiroserampe-Schränzer-Guggemusig", "Chnullerifurzguggerabbsi", "Schluch-und Guggemusig Breiti" (auf einem Auto) und "Studio Neubad-Guggemusig". In den folgenden Jahren erscheinen immer mehr Guggenmusiken in den Verzeichnissen des Fasnachts-Comites. Zunächst teilweise noch mit wechselnden Bezeichnungen wie beispielsweise die "Schotten-Clique" (gegr. 1947), die über "Hirschenegg-Schotte", "Hirschenegg-Clique" und "Schotteclique Hirschenegg" zu ihrem heutigen Namen fand. Wie das Guggenmusikwesen in Basel sich seit 1946 entwickelt hat, zeigen diese wenigen Zahlen, welche nur die beim Comite gemeldeten Gruppen berücksichtigen: 1946 = 7 / 1956 = 13 / 1966 = 24 / 1976 = 38 1985 = 67 / 1995 = 70 / 1996 = 75 / 1997 = 78

 

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